Leitsatz

Aus unserem Projekt "Gewaltfrei Lernen": Stopp - Regel - Schattenpause und rotes Buch

am .

Mit dem Projekt "Gewaltfrei Lernen" wurden in der ganzen Schule neue Regeln und Hilfen zum freundlichen und rücksichtsvollen Umgang miteinander eingeführt.

Unsere Stopp - Regel wurde eingeführt. Erst wollen wir uns selbst behaupten und helfen. Wir sagen deutlich, mit starker Stimme und in bärenstarkem Stand "STOPP"! Wir gehen dabei einen Schritt zurück.

 

Wenn der andere noch nicht aufhört, warnen wir und sagen genauso stark "Stopp, hör auf, sonst hol ich eine Lehrerin!"

Am besten ist es , wenn wir denjenigen mit Namen ansprechen!

 

Wenn der andere immer noch nicht aufhört, sagen wir : "Stopp, jetzt reicht es mir, ich hole jetzt die Lehrerin!"

 

Ebenso haben wir ein "rotes Buch"

und die Schattenpause eingeführt:

 

Konsequenzen aus unserem Projekt „Gewaltfrei Lernen“

 

Sollte es trotz der inzwischen vielfach geübten 3-Schritt-Stopp-Regel zu Regelverstößen kommen, gelten folgende Absprachen:

  1. Umgang mit Schimpfwörtern

  • Wir wollen die Kinder grundsätzlich darin bestärken, dass sie Schimpfwörter an sich abprallen lassen - gelassen bleiben „elefantenstark“ reagieren!!!

    • stark widersprechen

    • ignorieren

    • mit den Schultern zucken, gelangweilt weggehen

    • Stopp-Regel anwenden

  • Respektloser Umgang mit Lehrperson

    • sofortiger Anruf bei den Eltern

  1. Umgang mit Wegrennen aus der Schattenpause

  • Wegrennen oder verweigern der Schattenpause

    • Klassenlehrerin wird informiert und gibt einen kleinen Reflexionsbogen mit 2 Fragen an das Kind: Warum bist du weggerannt? Was ist passiert?

    • Der Bogen wird in das ROTE BUCH abgeheftet.

    • Wird der Bogen eines Kindes zum 3. Mal abgeheftet, erfolgt ein Eintrag ins ROTE BUCH und ein Anruf bei den Eltern!

  1. Umgang mit Brutalität - jemanden brutal verletzen/wehtun (z.B.: Schlagen, Treten, Spucken, Kratzen…)

  1. Zum Beruhigen setzt sich das Kind auf die Bank vor dem Sekretariat.

    • Es erfolgt ein Anruf bei den Eltern (durch die Sekretärin oder einer anderen Lehrperson)

  2. Pausenreflexionsbogen - Das Kind muss den Eltern den Vorfall erläutern und mit gemeinsam mit den Eltern den Reflexionsbogen ausfüllen. Der Bogen muss am Folgetag der Pausenaufsicht oder ggf. der Klassenlehrerin geben werden.

  3. Es erfolgt sofort ein Eintrag ins ROTE BUCH

  4. Pausenreflexionsbogen wird ins ROTE BUCH geheftet

Verweigert ein Kind die Auszeit auf der Bank, muss es umgehend von den Eltern abgeholt werden.

Wird ein Kind innerhalb einiger Wochen (von Ferien zu Ferien) 3mal ins ROTE BUCH eingetragen, erfolgt ein Gespräch mit Eltern, Schulleitung/OGS-Leitung, Klassenleitung/Erzieherin (bei Bedarf auch mit Fr. Nalwaya Sozialarbeiterin).

Die OGS führt am Nachmittag ein eigenes ROTES BUCH nach gleichem Prinzip.